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Free - neue Geschäftsmodelle für Medien

August 26, 2009 by Florian Flicke · 2 Comments
Filed under: Allgemeines 

„Der unglaubliche Erfolg von AdSense, einem Programm von Google, ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass hier Werbung mit redaktionellen Beiträgen gekoppelt wird. Google kassiert nicht schlecht dafür, genau das zu tun, was uns verboten ist: Sony-Werbung genau neben der Rezension eines Sony-Produkts zu platzieren. Die Leser finden das richtig gut – so etwas nennt sich Relevanz”, heißt es in Chris Andersons lesenwertem Buch „Free”. Und der Autor stellt gleich die folgerichtige Frage: „Weshalb ist diese Vorgehensweise in den Printmedien ein absolutes Tabu, online dagegen mehr als in Ordnung?
In seinem Buch liefert Anderson auch brauchbare Antworten. Ihr müsst Euch das Buch nicht kaufen, die Passage zur Medienbranche gibt es online als kostenlose Leseprobe aus dem Buch. Und zwar hier: www.wiwo.de/free

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Wir Gesetzlosen!

Da hebt er ihn wieder, der SPIEGEL, seinen stets bereiten Mahnfinger. In seiner jüngsten Titelgeschichte “Netz ohne Gesetz”, (33/2009, S. 68), warnt er vor dem Internet, dem Pfuhl der Päderasten, Pornosüchtigen und Politikverdrossenen. Und, man glaubt es kaum, der SPIEGEL ruft nach staatlicher Kontrolle.

Pikant 1: Nur wenige Seiten weiter in der gleichen Ausgabe, ab S. 144, lobt der SPIEGEL ein Portal für zeigefreudige Hobbymodelle als erfolgsversprechendes Geschäftsmodell.

Pikant 2: SPIEGEL Online geht weitaus differenzierter mit dem Thema “Freiheit im Web” um, trotz der provokanten Überschrift, “Warum die Dummheit des Internets ein Segen ist”,  http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,641508,00.html

Tja, und wir Gesetzlose wollen auch noch harte Dollar im Wild Wild Web verdienen…

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