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The Community Is Watching You

April 2, 2009 by Rosa Lehmann · 1 Comment

Wie blamabel ein unbeholfener Umgang mit twitter und co sein kann, zeigt eine Nielsen Media Research-Studie über neue Medien in der politischen Kommunikation namens „Twitter als Sprachrohr von Bundestagsabgeordneten“.
Am 11. Februar diesen Jahres veröffentlich Nielsen zur Studie eine Pressemeldung, wonach deutsche Politiker auf den (Online-)Spuren von Barack Obama wandelten.
Die Community lacht über die Studie, die Fake-Accounts und tote Accounts für voll genommen und danach die twitter-Power der Parteien laut netzpolitik.org (Blog und politische Plattform im digitalen Zeitalter) bewertet hätten.
So wurde ein falscher Müntefering-Account als zweitwichtigster MdB-Account gerankt, worauf netzpolitik.org mit @muentefering ein Interview über das alter ego des SPD-Parteichefs führte. Aufgrund der Diskussion über den Obama-Wahlkampf versuchte man im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes 2009 auf sich aufmerksam zu machen, ohne die Authentizitätsprobleme des Mediums twitter zu verstehen und zu reflektieren.
Einmal mehr ein Exempel für uns als CP-Dienstleister, dass twittern gekonnt sein will…
Der Arbeitskreis sollte sich die Studie nichtsdestotrotz vielleicht einmal anfordern bei
silke.trost@nielsen.com (Ansprechpartnerin für Presse) oder annabelle.perez@nielsen.com (Ansprechpartnerin für Kunden & Interessierte).
Vgl. hierzu a.: den Wikipedia-Artikel zu Nielsen Media Research.

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Comments

One Response to “The Community Is Watching You”
  1. Olaf Wolff sagt:

    Twitter ist vielen nach wie vor ein unbekanntes Land. Und ein bisschen unheimlich, weil sich Sinn und Zweck nicht gleich erschließt. Dass Nielsen auf falsche Accounts reingefallen ist ist peinlich. Andererseits scheint auch “markus” auf netzpolitik.org ein seltsames Verständnis von twitter zu haben. Seine Formulierung, diverse Abgeordnete würden ihre Accounts ungenutzt lassen und damit blockieren, widerspricht einerseits der Kritik an “falschen” Accounts. Und andererseits auch den Twitter “Terms of Service”, die unter Punkt 6 der “General Conditions” eindeutig das Recht am eigenen Namen einräumen (http://twitter.com/tos).
    Wie das in der Praxis umgesetzt werden könnte, steht auf einem anderen Blatt…

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